Der 27-Jährige kehrt nach zwei Spielzeiten in der Slowakei und Italien nach Deutschland zurück.
Der nächste Neuzugang der Krefeld Pinguine ist in trockenen Tüchern: Max Gildon wechselt von Südtirol in die Seidenstadt. Der 27-Jährige, der zuletzt für den HC Bozen in der ICE Hockey League auflief, soll die Abwehrreihe des PENNY DEL-Aufsteigers verstärken.
Thomas Popiesch, Cheftrainer: „Mit Max konnten wir einen Spieler für uns gewinnen, der ein wahrer Allrounder ist. Seine Körperlichkeit, seine läuferischen Fähigkeiten, sowie sein gutes Positions- und Passspiel machen ihn nicht nur in der Defensive, sondern auch im Offensivspiel wertvoll für uns. Wir freuen uns sehr darüber, ihn an Bord zu haben.“
Max Gildon: „Ich freue mich sehr, Teil der Krefeld Pinguine zu werden. Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mich vollkommen überzeugt und ich habe schon viel über den herausragenden Support der Fans gehört. Ich freue mich auf die neue sportliche Herausforderung und auf ein neues Kapitel in meiner Karriere.“
Der 1,92 Meter große Verteidiger stammt aus Houston, Texas, USA, und erregte bereits in jungem Alter Aufmerksamkeit, als er 2017 mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft als torgefährlichster Verteidiger des Turniers die U18-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Folglich wurde Gildon in der dritten Runde des NHL-Drafts von den Florida Panthers ausgewählt, führte seine Karriere aber am College fort, wo er die folgenden drei Spielzeiten für die University of New Hampshire in der NCAA auflief. 2020 unterschrieb der Linksschütze dann einen AHL-Vertrag und konnte sich bei den Bakersfield Condors mit 22 Scorern und einem +20-Wert ins All-Rookie-Team spielen. Mit einer Bilanz von 41 Punkten in 107 Spielen verließ Gildon nach zwei weiteren Saisons die AHL und schloss sich 2023 den Adlern Mannheim an. Für die Kurpfälzer bestritt der Texaner 43 Partien und beendete seine Saison mit einem Plus/Minus-Wert von +6. 2024 folgte ein Wechsel zum HC Košice in die Slowakei, wo er mit 52 Scorern in 70 Partien nicht nur ins All-Star der Extraliga gewählt wurde, sondern auch entscheidenden Anteil am Meistertitel hatte. In der vergangenen Saison lief der Allrounder, wie einst Pinguine-Verteidiger Davis Vandane, für den HC Bozen in der ICEHL auf. Dort konnte er in 53 Einsätzen 41-mal punkten.
Foto: City-Press