Die Krefeld Pinguine verlieren zum ersten Mal in diesem Jahr ein Heimspiel. Trotz Chancenplus konnten sich die Ravensburg Towerstars mit 4:2 durchsetzen.
Wieder mal waren es die Gäste, die den besseren Start ins Spiel erwischten. Ravensburgs Topscorer Mark Rassell versenkte einen Rebound von Karlsson im Krefelder Tor (2.). Doch die Pinguine schlugen mit ihrem gefürchteten Powerplay zurück und erzielten den Ausgleich. Davis Vandane zog von der blauen Linie ab, Philip Gogulla schob den Abpraller zum 1:1 ein (13.). Kurz vor Ende des ersten Abschnitts schlugen die Gäste allerdings erneut zu. Hübner fälschte einen hohen Abschluss aus kurzer Distanz ins Tor von Felix Bick ab (18.)
Auch im Mitteldrittel setzte das Team aus der Puzzlestadt das erste Ausrufezeichen. Diesmal war es Erik Karlsson, der einen Distanzschuss ins Tor der Pinguine abfälschte (24.). Die Gastgeber hatten in der Folge viele Großchancen, der Puck wollte aber einfach nicht ins Tor von Ilya Sharipov – ein Muster, das sich durch den ganzen Abend ziehen sollte. Dennoch gelang Krefeld der Anschlusstreffer. Daniel Bruch hatte das Auge für Mark Zengerle, der den Ravensburger Schlussmann dann doch überwinden konnte (29.). Die Pinguine in der Folge die zwingendere Mannschaft, die Towerstars erzielten jedoch das nächste Tor. Mark Rassell schlenzte die Scheibe im Fallen unter die Latte und erzielte so seinen zweiten Treffer des Abends (38.).
In den letzten 20 Minuten drängte der KEV weiter auf einen Treffer, doch auch ein Powerplay brachte keinen Torerfolg. Max Newton scheiterte fünf Minuten vor Spielende am Pfosten. Auch eine doppelte Überzahl wegen zu vieler Spieler auf dem Eis und Empty Net führte zu keinem Krefelder Torerfolg.
Damit endet die Heimserie der Pinguine nach acht Siegen in Folge. Am Sonntag geht es zu den Starbulls nach Rosenheim.