Pinguine verlieren nach Verlängerung im Schwarzwald

Ohne den kurzfristig erkrankten Max Newton drehen die Pinguine erst das Spiel, holen am Ende gegen die Wild Wings aber doch nur einen Punkt. Die Pinguine, die ohne Philip Gogulla nach Schwenningen gereist waren und verletzungsbedingt kurzfristig auf Max Newton verzichten mussten, starteten mit einer guten Chance in die Partie, der Rest des Drittels gehörte […]

Ohne den kurzfristig erkrankten Max Newton drehen die Pinguine erst das Spiel, holen am Ende gegen die Wild Wings aber doch nur einen Punkt.

Die Pinguine, die ohne Philip Gogulla nach Schwenningen gereist waren und verletzungsbedingt kurzfristig auf Max Newton verzichten mussten, starteten mit einer guten Chance in die Partie, der Rest des Drittels gehörte aber den Gastgebern. Nach einem missglückten Pinguine-Powerplay, das früh durch eine Strafe beendet wurde, fiel dann im vier-gegen-vier der erste Treffer. Kyle Platzer wurde zu wenig gestört und sorgte für das 1:0 (15.). Juha Jatkola war zu verdanken, dass der Rückstand nach 20 Minuten nicht höher ausfiel.

Nach der Pause dann die Gelegenheit für den KEV, nachdem Curtis Valk gleich zwei Strafen für Beinstellen aufgebrummt bekam. Nach drei Minuten in Überzahl war es dann Phil Varone, der per Distanzschuss den wichtigen Ausgleich und sein erstes Tor im Trikot der Pinguine erzielte (25.). Die Freue über das Tor währte aber nicht lang. Suess konnte den Puck in der Zone der Schwenninger an der Bande nicht kontrollieren, Platzer schickte Valk auf die Reise, der die Scheibe an den Innenpfosten setzte, von wo aus sie im Netz landete (31.).

Im letzten Drittel drehten die Pinguine die Partie. Erst staubte Payerl in Überzahl nach einem Distanzschuss von Mathew Santos ab (44.), dann brachte er die Pinguine mit einem ansatzlosen Schlagschuss in Führung (46.). In der Folge drängten die Wild Wings auf den Ausgleich, den Seidenstädtern bot sich dadurch die Chance auf Konter. Drei Minuten vor Ende lief dann Daniel Bruch komplett allein auf Eriksson zu, vergab die Gelegenheit auf die Entscheidung aber. Diese Nachlässigkeit sollte sich wenig später rächen. Schwenningen zog den Torhüter, Valk brachte die Scheibe in den Slot, wo Karachun das Hartgummi ins Tor schob (59.). In der Verlängerung war es dann wieder Alexander Karachun, der den Rebound seines eigenen Abschlusses über die Linie drücken und das 4:3 erzielen konnte.

Der KEV verbringt die Deutschland Cup-Pause auf Platz 11, am 13.11. kommen dann die Nürnberg Ice Tigers an die Westparkstraße.