Pinguine unterliegen selbstbewussten Steelers

Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend gegen die Bietigheim Steelers mit 1:2 verloren. Vor 6.816 Zuschauern in der Yayla Arena zeigten die Schwarz-Gelben eine engagierte, aber nicht ihre stärkste Leistung, trafen auf selbstbewusste Gäste, die mit drei Siegen in Serie angereist waren und hatten in den entscheidenden Momenten nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. […]

Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend gegen die Bietigheim Steelers mit 1:2 verloren. Vor 6.816 Zuschauern in der Yayla Arena zeigten die Schwarz-Gelben eine engagierte, aber nicht ihre stärkste Leistung, trafen auf selbstbewusste Gäste, die mit drei Siegen in Serie angereist waren und hatten in den entscheidenden Momenten nicht das nötige Glück auf ihrer Seite. Mathew Santos erzielte den einzigen KEV-Treffer des Abends.

Das erste Drittel verlief ausgeglichen, bis die Steelers im Powerplay zuschlugen: Steelers-Stürmer Alexander Preibisch legte durch die eigenen Beine an den langen Pfosten, wo Tyler McNeely nur noch zum 0:1 einschießen musste (19.) und somit in der ewigen DEL 2-Scorer-Liste mit 496 Punkten mit Rekordhalter Matt McKnight gleichgezogen ist. Kurz vor der Sirene traf Max Newton auf den ersten Blick noch. Doch nach Videobeweis wurde der Treffer nicht gegeben. Die Spielzeit war bereits abgelaufen, es blieb beim 0:1.

Die Pinguine hatten nach 20 Minuten noch nicht so richtig ins Spiel gefunden. Bietigheim kam mit dem Selbstvertrauen aus drei Siegen in Serie und kombinierte sich immer wieder gefährlich vor Felix Bick. Im Mittelabschnitt erhöhten die Gäste: Maximilian Hops verlor unglücklich seinen Schläger, als ihm ein Pass unter der Kelle hindurchrutschte. Brett Kemp nutzte die entscheidenden zwei Schritte Richtung Tor, bekam den Pass von Mike Fischer und verwandelte ohne Mühe zum 0:2 (22.). Die Pinguine antworteten in der 37. Minute: Davis Vandane spielte einen tollen Pass an der blauen Linie, Steven Raabe hatte viel Platz, scheiterte an Florian Mnich, doch Mathew Santos rackerte vor dem Tor hart und schob den Nachschuss zum 1:2 über die Linie.

Im Schlussdrittel sorgte eine Szene für Diskussionen: Daniel Bruch ging alleine auf Mnich zu, scheiterte zunächst, die Schiedsrichter zeigten eine Strafe gegen die Steelers an. Dann spielte Bruch zurück auf Leonhard Korus, der Mnich tunnelte und ins Tor schoss. Nach kurzer Beratung entschieden die Unparteiischen auf Penalty statt Tor, da sie bereits zuvor auf Strafstoß entschieden hatten (49.). Bruch trat zum Penalty an, konnte aber nicht verwandeln.

Anschließend bliesen die Pinguine zur Schlussoffensive, kamen dem Ausgleich zwar nahe, scheiterten aber immer wieder an einem gut aufgelegten Florian Mnich. Vor ihm verteidigten die Steelers diszipliniert und nutzten ihre Chancen effizient. Am Ende reichte es für die Schwarz-Gelben daher nicht, um die Punkte in Krefeld zu behalten.