Pinguine bieten Adlern 58 Minuten lang die Stirn

Die Krefeld Pinguine liefern in Mannheim einen starken Fight ab und sind lange am Ausgleich dran. Am Ende führen zwei Empty-Net-Tore zur 1:4-Niederlage. Die 11.602 Zuschauer in der Mannheimer SAP-Arena sahen einen Aufsteiger, der befreit und ohne Hemmung von Anfang an aufspielte. Trotz guter Ansätze blieben zwingende Abschlüsse aber auf beiden Seiten eine Rarität. Im […]

Die Krefeld Pinguine liefern in Mannheim einen starken Fight ab und sind lange am Ausgleich dran. Am Ende führen zwei Empty-Net-Tore zur 1:4-Niederlage.

Die 11.602 Zuschauer in der Mannheimer SAP-Arena sahen einen Aufsteiger, der befreit und ohne Hemmung von Anfang an aufspielte. Trotz guter Ansätze blieben zwingende Abschlüsse aber auf beiden Seiten eine Rarität.

Im zweiten Drittel war es dann der Vizemeister, der zuerst treffen konnte. Kurz nach Ende derÜberzahl überwand Patrick Brown den bärenstarken Juha Jatkola, der bei seinem Debüt mehrfach glänzen konnte, und stellte auf 1:0 (27). Die Pinguine fanden nach dem Gegentreffer dann besser in den Mittelabschnitt und erspielten sich einige Chancen. Mitten in der Druckphase der Seidenstädter machten die Hausherren dann durch Poirier das 2:0 (39.). Doch während die Halle jubelte und der Stadionsprecher noch die Assistenten durchsagte, schlug der KEV zurück. Nach Bullygewinn behielt C.J. Suess die Nerven und verkürzte nach nur acht Sekunden (39.). Wenig später lief Mathew Santos dann allein auf Franzreb zu und hatte den Ausgleich auf dem Schläger, der Mannheimer Torhüter behielt diesmal aber die Oberhand.

Im Schlussdrittel drängten die Pinguine, die über die ganze Partie hinweg ebenbürtig waren,dann auf den Ausgleich und spielten einige gute Chancen heraus, brachten die Scheibe aber einfach nicht im Tor der Adler unter. Zwei Minuten vor Ende zog Thomas Popiesch den Torhüter, doch Mannheim gelang in Scheibenbesitz und Anthony Greco traf zum 3:1 ins leere Krefelder Tor. Die Pinguine warfen anschließend nochmal alles nach vorne, aber nur 33 Sekunden später war es erneut Anthony Greco, der den Empty-Netter zum 4:1-Endstand erzielte (59.).Trotz der Niederlage lieferten die Seidenstädter eine beachtliche Leistung beim Vizemeister ab, die einen Punkt verdient hätte. Weiter geht es dann am Sonntag zu Hause in der Yayla Arena gegen die Schwenninger Wild Wings.