Die Stimmung in der fast ausverkauften Yayla Arena war bereits vor dem Auftaktbully großartig, die Fanszene der Pinguine enthüllte eine Choreografie mit dem Schriftzug „Schwarz-Gelber Wahnsinn“ – ein Motto, das sinnbildlich für diesen Abend werden sollte.
Die Gastgeber rissen die Partie bereits früh an sich. Philip Gogulla erzielte nach nur etwas mehr als fünf Minuten auf Zuspiel von C.J. Suess und Mathew Santos in Überzahl den Führungstreffer (6.). Nur drei Spielminuten später stellten die Pinguine auf 2:0. Diesmal war es Leo Korus, der nach Vorlage von Gogulla und Santos per Distanzschuss einnetzen konnte (8.). Doch die Gäste aus der Oberpfalz setzten den Schlusspunkt des ersten Drittels. Corey Trivino erzielte per Abstauber den Anschlusstreffer (18.).
Hatten die Pinguine das erste Drittel noch stark begonnen, mussten sie im zweiten Abschnitt schnell den Ausgleich hinnehmen. Jakob Weber nutzte die doppelte Überzahl der Regensburger und stellte auf 2:2 (25.). Die Seidenstädter zeigten sich aber unbeeindruckt und fanden schnell in ihr Spiel zurück. Nach einem Konter war es Oli Mebus, der das Auge für den mitgelaufenen Max Newton hatte. Der Topscorer der Hauptrunde musste zur erneuten Führung nur noch einschieben (28.). In der 29. Minute „klaute“ David Cerny Alex Weiß bei seinem versuchten Bauerntrick die Scheibe vom Schläger und sorgte für das 4:2 (29.).
In den letzten 20 Minuten waren die Pinguine dann von Beginn an hellwach. Nur 38 Sekunden dauerte es, bis es zum fünften Mal im Tor von Jonas Neffin klingelte. Philip Gogulla fälschte einen Distanzschuss unhaltbar ab und schnürte so seinen Doppelpack (41.). Regensburg kam durch Pierre Preto zwar nochmal auf 5:3 ran (46.), das letzte Wort gehörte aber der Mannschaft von Thomas Popiesch. C.J. Suess fälschte einen Fernschuss ins Tor der Eisbären ab.
Spiel zwei findet bereits am Samstag in Regensburg statt, Ostermontag reisen die Eisbären dann erneut an den Niederrhein.