Der KEV zeigt auf und neben dem Eis eine beeindruckende Leistung und fährt als verdienter Sieger zurück in die Seidenstadt.
Mit über 500 mitgereisten Fans im Rücken waren die Pinguine von Beginn an voll da. Eine Angriffswelle nach der anderen prasselte auf Jonas Neffin und die Eisbären ein, doch von den 17 Schüssen fand im ersten Drittel keiner den Weg ins Tor.
Das sollte sich im zweiten Abschnitt ändern. Keine zwei Minuten nach Wiederbeginn konnten die Seidenstädter den Bann brechen. Daniel Bruch war gedankenschnell zur Stelle und versenkte seinen eigenen Abpraller nach Zuspiel von Jon Matsumoto im Netz der Gastgeber (22.). Nur etwa fünf Minuten später legte Zack Dybowski nach Vorlage von Köhler und Hops per Distanzschuss nach (27.). Anschließend war es Max Newton, der die Scheibe eroberte und mit auslaufender Unterzahl das dritte Krefelder Tor des zweiten Drittels erzielte (33.). Trotz einer 5 + 20 Matchstrafe gegen Demetz wegen eines Checks gegen den Kopf von Tim Schütz, passierte im weiteren Verlauf des Drittels nichts mehr.
Im letzten Drittel schalteten die Pinguine dann nach 40 Minuten Vollgas einen Gang zurück und konzentrierten sich vermehrt auf die Defensive. Einzig das Tor von Corey Trivino, der mit 3:07 Minuten auf der Uhr den Anschlusstreffer für die Eisbären erzielen konnte, vereitelte dem bärenstarken Felix Bick sein Playoff-Shutout (57.).
Dennoch war es ein erfolgreicher Abend aus Sicht der Pinguine, die nun mit einer Zwei-Spiele-Führung in die nächste Halbfinalpartie in der Yayla Arena gehen.