Die Krefeld Pinguine setzen sich mit 7:2 gegen den Tabellenletzten aus Kaufbeuren durch. Die Pinguine rissen ein über weite Strecken kompetitives Spiel im Schlussdrittel komplett an sich.
Der Tabellenführer hatte einen schweren Start in die Partie. Kaufbeuren konnte in der 11. Minute trotz Unterzahl die Führung erzielen. Jere Laaksonen vollendete den Konter der Schwaben und sorgte für das 0:1. Auch das zweite Tor erzielten die Gäste – mehr oder weniger. Nach einem Missverständnis zwischen dem Schlussmann des ESV und einem seiner Verteidiger lag die Scheibe plötzlich im Tor. Da es im Eishockey keine Eigentore gibt, landete der Treffer auf dem Konto von Jan Nijenhuis (16.).
Auch im Mitteldrittel fand der Tabellenletzte besser ins Spiel. Alec Zawatsky brachte Kaufbeuren erneut in Führung (27.). Daraufhin kam der inzwischen bekannte Krefelder Doppelschlag. Innerhalb von nur 35 Sekunden drehten die Pinguine die Partie. Erst sorgte Jon Matsumoto nach Zuspiel von Zack Dybowski und Mark Zengerle in Überzahl für den Ausgleich (38.). Was folgte, war die große Max-Newton-Show. Erst erhöhte der DEL2-Topscorer nach Zuspiel von Santos und Gogulla auf 3:2 (38.)
Im letzten Drittel legte Newton dann so richtig los. Nur 48 Sekunden waren gespielt, als Santos den nächsten Newton-Treffer vorbereitete (41.). In der 49. Minute dann der lupenreine Hattrick! Nach Vorlagen von Davis Vandane und Mathew Santos vollendete die Nummer 37 die Kanada-Kombo und sorgte für das 5:2. Nur 45 Sekunden später finalisierte Marcel Müller den zweiten Doppelschlag der Partie, Assists sammelten diesmal Daniel Bruch und Jon Matsumoto (49.). Doch die Pinguine hatten noch immer nicht genug. Mark Zengerle erzielte kurz vor Schluss auf Zuspiel von Daniel Bruch und Jon Matsumoto den 7:2-Endstand.
Die Pinguine schossen somit in drei Spielen gegen Kaufbeuren 20 Tore und gehen mitRückenwind in das Heimspiel am kommenden Freitag gegen Crimmitschau.