Die Pinguine gewinnen auch Spiel 3 der Halbfinalserie, Felix Bick holt sich sein verdientes Shutout.
Die Krefeld Pinguine machten in der ausverkauften Yayla Arena von Beginn an klar, wer die Hausherren sind. Nach nur 15 Sekunden klingelte es bereits im Kasten von Jonas Neffin, Max Newton verwandelte nach Zuspiel von Gogulla und Vandane einen Abpraller und sorgte für den Krefelder Blitzstart (1.). Mit 21:2 Schüssen im ersten Drittel sorgten die Pinguine für ein Offensivfeuerwerk – und belohnten sich rund elf Minuten später erneut. Diesmal war es Daniel Bruch, der einen parierten Schuss von Payerl annahm und im Netz versenkte (12.).
Auch im zweiten Abschnitt behielt die Mannschaft von Thomas Popiesch den Fuß auf dem Gaspedal. Mathew Santos eroberte die Scheibe in der eigenen Hälfte, verlud den Regensburger Schlussmann und stellte auf 3:0 (32.). Besonders hervorzuheben war nach 40 Minuten aber vor allem die Defensive des Hauptrundenmeisters, die zu diesem Zeitpunkt nur fünf Abschlüsse auf Bicks Tor zuließ.
Im Schlussdrittel schaltete Krefeld dann einen Gang zurück und konzentrierte sich auf die Verteidigung. Etwa vier Minuten vor Schluss zogen die Eisbären dann den Torhüter, zum Torerfolg kamen die Oberpfälzer aber auch mit sechs Spielern auf dem Eis nicht mehr. Stattdessen waren es die Seidenstädter, die per Distanzschuss von Alexander Weiß zum 4:0 den Schlussstrich unter die Partie zogen (60.). Nach 56 Minuten ohne Gegentor in Spiel 2 sicherte sich Felix Bick damit heute sein überfälliges Shutout gegen die Eisbären.
Der KEV reist bereits morgen nach Regensburg, wo dann am Mittwoch Spiel 4 der Halbfinalserie stattfinden wird.