Unser gestriges Heimspiel gegen Kassel Huskies war in diesem Jahr weit mehr als ein sportliches Ereignis. Er wurde zu einem bewegenden Moment des Miteinanders – geprägt von Menschlichkeit, Engagement und einem starken Zeichen für Solidarität.
Bereits vor dem Spiel sorgten die Eiskunstläuferinnen des Eissport-Vereins Krefeld für einen besonderen emotionalen Auftakt: Mit einer liebevoll einstudierten Choreographie stellten sie die Aidsschleife künsterlich auf dem Eis dar und schufen damit ein starkes, visuelles Zeichen gegen Stigmatisierung und für Zusammenhalt.
Der traditionelle Teddy Bear Toss zu Gunsten der Aids-Hilfe Krefeld verwandelte das Eis später in ein buntes Meer aus Kuscheltieren. Jede einzelne Spende stand für Mitgefühl, Unterstützung und die Überzeugung, dass niemand mit einer HIV- oder Aids-Diagnose allein gelassen werden darf. Durch die große Resonanz zeigte das Publikum eindrucksvoll, dass Aids kein Tabuthema sein darf – nicht heute und nicht in Zukunft!
Gleichzeitig war dieser Spieltag eine besondere Würdigung des Ehrenamts, jener stillen Kräfte, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Die vielen engagierten Helferinnen und Helfer, die meist im Hintergrund wirken, rückten an diesem Abend bewusst in den Mittelpunkt. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihr Herzblut schaffen Räume der Unterstützung, des Vertrauen und der Gemeinschaft. Ohne sie wäre vieles, was wir oft als selbstverständlich betrachten, schlicht nicht möglich.
Der Heimsieg und die daraus resultierende Tabellenführung krönte einen Tag, der vor allem eines gezeigt hat: Gemeinsam können wir Großes bewegen!