Die Krefeld Pinguine gewinnen auch das vierte Straßenbahnderby der Saison. Im ausverkauften PSD Bank Dome und mit mehr als 5500 KEV-Fans im Rücken, schießt der KEV vier Tore in 143 Sekunden und entscheidet das Derby für sich.
Die Partie begann langsam, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Zwar gab es 32 Torschüsse, aber keine Treffer. Das sollte sich im Mitteldrittel ändern. Jon Matsumoto brachte die Pinguine nach Vorlage von Zack Dybowski und Alex Weiß in Führung (28.). Die Antwort der DEG kam aber direkt. Nur 59 Sekunden später glich Bradford aus (29.).
Das Schlussdrittel setzte sich so fort, wie der vorherige Abschnitt geendet hatte. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten, ein Treffer lag in der Luft, aber kein Team vermochte ihn zu erzielen. Fünf Minuten vor Schluss dann der Durchbruch. Max Newton brachte Krefeld auf Zuspiel von Santos und Gogulla in Führung (56.). Die Entscheidung fiel nur neun Sekunden später. Marcel Müller schob den Puck über die Linie und sorgte per Blitztor für die Vorentscheidung. Doch der KEV hatte noch lange nicht genug. Weitere 64 Sekunden später erzielte Matsumoto das 4:1, kaum mehr als eine Minute später setzte Leo Korus mit dem 5:1 den Schlusspunkt.
Für die Pinguine geht es am Sonntag in der Yayla Arena weiter, der Eislaufverein aus Landshut ist zu Gast.