König-Palast Krefeld DEL - Deutsche Eishockey Liga

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DEL - Hauptrunde >>> Kader Krefeld Pinguine

 
Name: Sinan Akdag
Nation: GER
Geburtstag: 05.11.1989 (20)
Position: Verteidiger
Nummer: 64
Grösse: 188 cm
Gewicht: 91 kg
         
  Profil Sinan Akdag  
     
 

Viele Fans der Pinguine hatten etwas Magenschmerzen bei dem Gedanken, mit einem 18-jährigen Verteidiger mit nur sehr wenig DEL-Erfahrung in den Top-6 in die Saison 2008/09 zu gehen. Doch die Verantwortlichen der Pinguine hatten den Mut, Sinan Akdag eben diese Chance zu geben - und der Erfolg gab ihnen absolut Recht! Der am 05.11.1989 in Rosenheim geborene Deutsch-Türke bringt alles mit, was ein guter Verteidiger braucht. Er ist nicht nur groß und robust – 1,87 m Groß, 90 kg schwer – sondern verfügt auch über gute technische Qualitäten. Bereits in der vorhergehenden Spielzeit konnte der robuste Blueliner in seinen Einsätzen auf DEL-Niveau voll überzeugen. Gerade in Phasen, als das Team durch Verletzungen geschwächt wurde, kam er in die Mannschaft und spielte seinen Part fehlerfrei. Das Gespann aus Ehrenberger, Pavlov und Pyka schenkte ihm folglich das Vertrauen und was sie bekamen war ein Spieler, der mit unglaublich geringer Fehlerquote, robust und defensiv sicher spielte.

Jugend in Rosenheim

Seine ersten Schritte im Eishockey unter professionellen Bedingungen machte er in der Saison 2004/05 im DNL-Team der Star Bulls Rosenheim. Die Oberbayerische Talentschmiede, die schon viele Topspieler hervorbrachte, war genau der richtige Startpunkt für die Karriere des viel versprechenden Blueliners. Schon in seiner ersten DEL-Saison etablierte er sich mit 8 Punkten aus 34 Spielen durchaus als Leistungsträger.

Weitere Stabilisierung im Jugendbereich

So ging er in das folgende Spieljahr bereits als etablierter DEL-Spieler. Er war bereits jetzt einer der Eckpfeiler des Nachwuchsteams der Starbulls und wusste auch durchaus, diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden. Mit 2 Toren und 16 Punkten – bei nur 16 Strafminuten – gehörte er zu den besten Verteidigern der Liga. Damit war er natürlich auch jetzt schon der Top-Defensivspieler seines Teams. Noch beeindruckender allerdings ist, dass er bereits zu diesem Zeitpunkt, mit gerade 16 Jahren, im Oberligateam des Traditionsvereins debütierte! Dabei absolvierte er immerhin 10 Partien in der regulären Saison der dritthöchsten deutschen Spielklasse, denen er in der Meisterrunde weitere zwei Einsätze hinzufügen konnte. Schließlich endete seine Saison mit einem Highlight. Das DNL-Team, eigentlich als Außenseiter in die Playoffs gestartet, schockte die Favoriten und erreichte schließlich das Finale gegen die Jungadler Mannheim. Hier allerdings hatte man letztlich der großen Kadertiefe und Qualität des finanzstarken Gegners nichts mehr entgegenzusetzen und wurde letztlich Vizemeister. Sinan konnte in den 7 Playoffpartien seiner Mannschaft einen Treffer markieren und verbuchte 8 Strafminuten

Stammspieler in der Oberliga

Ähnlich wie in Krefeld der gleichaltrige André Huebscher spielte er in der Saison 2006/07, der letzten, in der er altersmäßig spielberechtigt war, aber nur noch sporadisch in der Nachwuchsmannschaft. Sein Hauptbetätigungsfeld war vielmehr bei den Senioren. Hier etablierte er sich als Stammspieler und kam in 36 Spielen zum Einsatz. Dabei erreichte er immerhin drei Vorlagen. Wenn er allerdings in der DNL zum Einsatz kam dann war er, ebenso vergleichbar mit Krefelds Huebscher, einer der besten Spieler der Liga. Seine Physis und seine Erfahrung erhoben ihn merklich über den Rest der Spieler und dies zeigte sich auch in der Statistik. In nur 18 Spielen, exakt halb so vielen wie im Vorjahr, erreichte er mit einem Tor und 11 Punkten beinahe die Werte der Vorsaison. 26 Strafminuten zeugen außerdem davon, dass sein Körperspiel mittlerweile dem Nachwuchseishockey ein wenig entwachsen war.

Wechsel nach Krefeld mit Förderlizenz

Und so entschied man sich in Krefeld, dem laufstarken Talent einen langfristigen Vertrag bis 2011 zu geben. Natürlich wurde er aufgrund seines Alters – er erreichte überhaupt erst gegen Mitte der Saison die Volljährigkeit (!) – mit einer Förderlizenz ausgestattet. Sinan allerdings stand zumeist so nah am Kader, dass er kaum in Bad Nauheim zum Einsatz kam. Zu wichtig war es dem Trainerteam, im Falle einer Verletzung im Spiel oder dergleichen sofort reagieren und den zuverlässigen Youngster aufs Eis schicken zu können. Insgesamt stand er bei 43 Partien im Kader und kam dabei auf 6 Strafminuten und -2. Immer, wenn Not am Mann war schenkten ihm die Trainer das Vertrauen und gaben dem jungen Mann Eiszeit. So kam er dann auch insbesondere im Dezember, als Verletzungen die Verteidigung ausdünnten, zu einigen Einsätzen als regulärer Verteidiger. Dabei spielte er seine Rolle sehr zuverlässig, was dazu führte, dass Igor Pavlov, nachdem er sich alle Informationen beschaffte, keine Sorgen hat, ihn für die vergangene Saison als regulären Verteidiger einzuplanen.

Sinan spielte eine Saison, die alle Erwartungen sprengte! In 43 Partien (er verpasste einige Spiele wegen der U-20 WM, bei der er Leistungsträger des DEB-Teams war) kam er nicht nur auf 9 Punkte, wobei er am 28.9. im Heimspiel gegen Ingolstadt sogar seinen ersten DEL-Treffer erzielen konnte, sondern vor allem auch auf eine +-/ von +9! Darüber hinaus war er mit nur 30 Strafminuten auch noch äußerst diszipliniert. Die Pinguine reagierten auf diese starken Leistungen und verlängerten seinen Vertrag vorzeitig bis 2012.

 
         
 

 

 
         
         

      


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