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Mit
Danijel Kovacic verpflichteten die Pinguine im Sommer 2007 einen jungen,
hochtalentierten Torwart. Der am 3. Juli 1987 im Bayerischen Rosenheim
geborene Linksfänger zählt auch in der kommenden Saison zur Garde der
jungen KEV-Spieler. Mit 173 cm Körpergröße und 73 kg Gewicht weist er zwar
nicht unbedingt Gardemaße auf, ist aber dafür beweglich und
reaktionsstark. Bei seinen bisherigen Einsätzen wusste er auch zumeist zu
überzeugen, steckte aber in der Vergangenen Saison zumeist hinter dem
überragenden Scotty Langkow "fest".
Jugend in Rosenheim
In
seinem Geburtsort hatte Danijel hervorragende Voraussetzungen, sich zu
einem guten Eishockeyspieler zu entwickeln. Schließlich gehört der SB
Rosenheim zu einem der erfolgreichsten deutschen Vereine im
Nachwuchsbereich und brachte schon so manchen Nationalspieler – auch die
in Krefeld bestens bekannten Reemt Pyka und Robert Müller – in die erste
Liga. Seine Premierensaison unter professionellen Bedingungen bestritt
Danijel im Spieljahr 2001/02. Mit 14 Jahren absolvierte er drei Partien
für das DNL-Team der Oberbayern. Zu beachten ist, dass eigentlich das
DNL-Alter erst mit 15 Jahren beginnt! Somit war der junge Keeper also
seiner Zeit durchaus voraus. Allerdings zeigte sich auch, dass die bis zu
drei Jahre älteren Stürmer für ihn noch eine Nummer zu groß waren, denn
mit einem Gegentorschnitt von 8,47 bekam er die Grenzen doch recht
deutlich aufgezeigt.
Etablierung in der DNL
Dennoch
aber hielt man an ihm fest und Danijel rechtfertigte das Vertrauen. In der
Saison 2002/03 kam er schon auf 12 Einsätze, im folgenden Jahr 2003/04 gar
auf 19 Partien. Hier konnte er auch mit 3,54 Gegentoren im Schnitt einen
für den Nachwuchsbereich, in dem tendenziell doch deutlich mehr Tore
fallen, als im Profieishockey, starken Wert aufstellen. Sein letztes
DNL-Jahr stellte dann die Saison 2004/05 dar. Hatte er sich bis Dato noch
mit älteren Torhütern abwechseln müssen, so war er jetzt zum
unumschränkten Stammtorwart aufgestiegen. Ganze 38 Einsätze konnte er
aufweisen! Sein Gegentorschnitt von 3,92 bei einem durchschnittlichen Team
blieb weiterhin durchaus gut. Den Abschluss seiner Jugendkarriere bildete
die U-18 Weltmeisterschaft, bei der er 6 Mal zum Einsatz kam und mit 2,9
Gegentoren und 89,2% Fangquote starke Werte gegen die besten Jugendspieler
der Welt aufwies.
Sprung ins Seniorenlager
Und so
wurde er im Sommer 2005 nicht nur ins Oberligateam der Starbulls gezogen,
sondern bekam auch eine Förderlizenz der DEG Metrostars. Insgesamt 14
Einsätze bekam er in der dritthöchsten Deutschen Spielklasse in regulärer
Saison und Meisterrunde. Und er konnte seinen Gegentorschnitt auch auf
diesem deutlich höheren Niveau relativ konstant halten: 3,33 lautete
dieser. So spielte er sich mehr und mehr in den Fokus und kam im folgenden
Jahr 2006/07 schon in der regulären Saison auf 15 Einsätze, mit wieder
soliden 3,64 Gegentoren. Werte, die die Verantwortlichen der Pinguine
überzeugten. Und so ließ Reemt Pyka seine Kontakte spielen und holte mit
ihm, Sinan Akdag und Patrick Hager gleich drei Jungs vom Mangfall und
stattete sie mit langfristigen Verträgen - im Fall von Danijel bis 2010 -
aus.
Guter Start in der DEL
Dieses
Vertrauen wusste der junge Keeper auch von Beginn an zu rechtfertigen.
Bereits in seinem ersten DEL-Jahr kam er auf ganze 12 Einsätze. Dabei
erreichte er einen Gegentorschnitt von 3,65 und eine Fangquote von 85,8%.
Unvergessen die Partie in Berlin am 4. Januar 2008. Reto Pavoni war in der
Nacht erkrankt und Kovy musste plötzlich beim Spitzenteam der Liga ins
Tor. Er zeigte eine starke Leistung und das Team errang einen
sensationellen 7:5-Sieg. Überragend war dann sein Start in die vergangene
Saison. Zunächst kam er gegen Düsseldorf und in Wolfsburg nach 4 bzw. 5
Gegentoren für Scotty Langkow ins Tor und blieb in beiden Partien ohne
weiteren Gegentreffer. Dann bekam er gegen Köln im emotionalen letzten
Spiel von Robert Müller Eiszeit über 60 Minuten und feierte hier seinen
ersten DEL-Shutout. Erst in seinem vierten Einsatz in Mannheim - nach
14:37 Minuten - bekam er seinen ersten Gegentreffer der Saison. Zu diesem
Zeitpunkt hatte er über 120 Minuten oder 2 Spiele die "weiße Weste"
behalten. Letztlich allerdings gab es zwei Spiele (gegen Iserlohn und in
Kassel), in denen er in zusammen gut 66 Minuten ganze 9 Gegentreffer
hinnehmen musste. Da er durch die überragenden Leistungen Langkows wie
gesagt nur auf 8 Einsätze kam - davon nur 4 über die volle Spielzeit -
ruinierte das letztlich seine Statistik, so dass vor allem die Fangquote
mit 88,5% schlechter scheint als seine Leistungen wirklich waren. Dennoch,
sein Gegentorschnitt von 2,66 deutet an, dass man sich auf Danijel
jederzeit verlassen kann! |
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