König-Palast Krefeld DEL - Deutsche Eishockey Liga

Wer ist online?
Aktuell sind 82 Gäste online
DEL - Hauptrunde >>> Kader Krefeld Pinguine

 
Name: Roland Verwey
Nation: GER
Geburtstag: 27.12.1981 (28)
Position: Stürmer
Nummer: 81
Grösse: 188 cm
Gewicht: 102 kg
         
  Profil Roland Verwey  
     
 

In Roland Verwey verfügen die Pinguine über einen Spieler, der zu fast jeder Rolle auf dem Eis in der Lage ist. Der 188 cm große und 102 kg schwere Modellathlet hat die technischen Fähigkeiten, offensiv ein entscheidender Faktor zu sein, verfügt aber auch über Physis wie auch Einsatzbereitschaft gleichermaßen, um seine defensiven Aufgaben hervorragend zu erfüllen. Der deutsche Nationalspieler - zumindest im Erweiterten Kader steht er noch immer -, der bereits in seine fünfte Saison bei den Pinguinen geht und als Alternativ-Kapitän fungiert, ist ein absoluter Leistungsträger im Team des KEV. Seine professionelle Karriere begann der 27-jährige (27.12.1981) gebürtige Duisburger beim EV Duisburg, seinem Heimatverein.

Erster Profieinsatz mit 17

In der Saison 1997/98 kam er 16-jährig bereits zu seinen ersten beiden Einsätzen im Dress der Füchse. In der folgenden Saison wechselte er dann zu den Moskitos aus Essen. Hier kam er allerdings nur zu einem einzigen Zweitligaspiel – allerdings war er da immer noch erst 17 Jahre alt. So weit hatte er noch keine Punkte erzielt. Dies änderte sich auch im folgenden Jahr nicht.

DEL-Premiere in Essen

Da konnte er immerhin in der DEL seine ersten 27 Partien absolvieren. Auch hier blieb er allerdings noch ohne zählbares Ergebnis. So wurde er in der folgenden Saison noch einmal zu den Junioren geschoben. Erst in der Saison 2001/02 änderte sich dies endgültig.

Durchbruch in Iserlohn

Er wechselte zum großen Konkurrenten der Moskitos nach Iserlohn und konnte hier unter Greg Poss endlich reguläre Einsatzzeit verbuchen. In 59 Spielen schoss er 2 Tore und konnte ein weiteres vorbereiten. Somit kam er insgesamt auf 3 Punkte. Seine Plus-Minus Statistik lag bei –8. Auf den ersten Blick mag dies wenig überzeugen wirken. Bedenkt man jedoch, dass dieser Wert in einem Team zustande kam, bei dem nur ein einziger Spieler positiv war (+2) und der schlechteste Wert –25 betrug relativiert sich dies allerdings beträchtlich.

Rückschlag im Spieljahr 2002/03

In der folgenden Saison 2002/03 wollte er sich dann weiter steigern, doch die Saison geriet zu einem großen Rückschlag. In 52 Einsätzen verbuchte er keine Punkte und eine +/- von –5 in einem Iserlohner Team, das zu den großen positiven Überraschungen der Saison zählte und erst am letzten Spieltag die Playoffs verpasste.

Starke Verbesserung 2003/04

Doch diesen negativen Trend konnte er in der Saison 2003/04 endgültig umkehren. Mit 5 Toren und 6 Assists für 11 Punkte konnte er seine bis dato beste Saisonleistung erzielen. Außerdem bildete seine +/- von 0 in einem Team, das großteils negative Werte hervorbrachte den siebtbesten Wert! Roland präsentierte sich kampfstark, schnell und defensiv stabil. Nur im Abschluss wirkte er teilweise etwas unkonzentriert. Dennoch war er aber jetzt endgültig in der Liga angekommen.

04/05: Persönlicher Scoringrekord eingestellt

Und dies vermochte er in der folgenden Saison zu bestätigen. Unter Doug Mason kam er wiederum auf 11 Punkte, diesmal mit 4 Toren und 7 Beihilfen. Allerdings war seine +/- mit –9 deutlich schwächer als in der Vorsaison. Wieder einmal jedoch relativiert ein Blick auf das Team diesen Wert. Mit Bryan Adams (+1) war nur ein einziger Spieler im positiven Bereich und selbst NHL-Star Mike York landete letztendlich bei –6! Insgesamt hatte sich Roland also im Team absolut etabliert und darf sich wohl mit gutem Recht als vollwertigen DEL-Spieler bezeichnen. An diesem Punkt seiner Karriere nun suchte er eine neue Herausforderung, um sich weiter zu entwickeln. Und so folgte er seinem bisherigen Co-Trainer Teal Fowler, der das Traineramt bei den Pinguinen übernahm, in die Seidenstadt. Er unterschrieb beim KEV zunächst einen Vertrag bis 2006, der jedoch eine Clubseitige Option auf ein weiteres Jahr beinhaltete.

Offensiver Durchbruch

Hier konnte er gleich zu Saisonbeginn auf sich aufmerksam machen. Er spielte konsequent, gut mit dem Körper, zeigte Zug zum Tor und war vermutlich stärkster Pinguin an den Banden. Doch zunächst kam er vor allem mit defensiven Aufgaben auf das Eis und dies schlug sich auch in seinem Scoring nieder. Der Wendepunkt war dann das erste Spiel in Kassel: Die Pinguine kamen überhaupt nicht zurecht und trotz des von ihm selbst erzielten Führungstreffers lag man zu Beginn des letzten Drittels mit 1-3 zurück. Doch das Team kämpfte sich, unter Anderem durch einen starken Roland Verwey, heran und ihm selbst war es mit einer tollen Aktion vorbehalten, letzten Endes den vielumjubelten 4-3 Siegtreffer zu erzielen. Ab diesem Spiel hatte man ihn auch offensiv auf der Rechnung und Roland zeigte, dass er hier viel Potential hat. Letztlich konnte er mit 7 Toren und 17 Punkten auf neue persönliche Bestmarken in beiden Kategorien aufstellen. Kein Wunder, dass die Pinguine den Vertrag so schnell wie möglich verlängerten.

Aufstieg zum absoluten Leistungsträger

So waren die Erwartungen an ihn vor seinem zweiten Krefeld-Jahr deutlich gestiegen. Dennoch gab es wiederum kritische Stimmen, die behaupteten, er habe nur ein gutes Jahr gehabt und werde diese Leistung nicht halten können. Doch Roland blieb bei seiner ruhigen Art, hart zu arbeiten und es zahlte sich aus! Er wurde Assistenzkapitän und stellte in jeder statistischen Kategorie persönliche Rekorde auf! 12 Tore, 15 Vorlagen, 27 Punkte und +1 bedeuteten jeweils persönliche Bestwerte. Und diese starke Leistung des als Center und Linksaußen einsetzbaren Stürmers blieb auch Bundestrainer Uwe Krupp nicht verborgen. In der WM-Vorbereitung bekam er die verdiente Nominierung für die Auswahl des DEB. Seine Leistungen im Team des ehemaligen NHL-Stars waren absolut überzeugend. Letztlich scheiterte er auf die denkbar knappste Weise daran, an der WM teilzunehmen: Er war der Allerletzte, der aus dem Team aussortiert wurde! Angebote von großen Vereinen hatte er dem Vernehmen nach genügend vorliegen, doch Roland, der zurecht als bodenständiger Spieler gilt, entschied sich für die Perspektive, in Krefeld als Leistungsträger viel Verantwortung übernehmen und sich weiter entwickeln zu können. Und so unterschrieb er einen neuen Zweijahresvertrag bis 2009.

Erneute Verbesserung

Die erneut gestiegenen Erwartungen schienen Roland zu Saisonbeginn ein wenig zu hemmen. An der Seite von Vasiljevs und Alinc, den offensiv zweifellos besten Akteuren des Teams, kam er in den ersten Spielen nicht so recht zu Punkten. In den ersten 11 Spielen erreichte er nur vier Punkte. Jiri Ehrenberger experimentierte ein wenig mit den Reihen und bald hatte er den richtigen Platz für den Außenstürmer gefunden! Gemeinsam mit Lynn Loyns und Daniel Pietta bildete er die über die ganze Saison gesehen vielleicht konstanteste und kompletteste Reihe im Team. Daniel und er belegten die Plätze 1 und 3 in der internen +/- Wertung und auch offensiv kam jeder der Drei auf zweistellige Torezahlen und nur Lynn Loyns scheiterte wegen einer langen Verletzung an der Marke von 30 Punkten. Letztlich schaffte Roland es erneut, sich in jeder denkbaren statistischen Kategorie zu steigern! 15 Tore, 17 Vorlagen, 32 Punkte und +11 waren allesamt persönliche Rekordwerte.

Erster offensiver Rückschlag

An diese starke Saison konnte er in der vergangenen Spielzeit nicht ganz anknüpfen. Zwar brachte er defensiv weiter hervorragende Leistungen und harmonierte auch weiterhin gut mit Pietta, mit dem er weitgehend zusammenspielte, wie auch seine erneut verbesserte +/- von +14 beweist, doch im Scoring konnte er an sein starkes Vorjahr nicht anknüpfen. Letztlich aber sind auch 8 Tore und 24 Punkte durchaus respektabel! Dennoch, der ehrgeizige Außenstürmer wollte natürlich mehr. Und so wird er ganz sicher auch in der kommenden Saison alles geben, um sich offensiv wieder zu verbessern und vielleicht eine neue Rekordsaison zu verbuchen. Wie das aussehen könnte, das bewies er in den Playoffs, als seine Reihe mit Pietta und Payer die beste der Pinguine war. 2 Tore und 4 Punkte aus 7 Spielen stellten einen geteilten vierten Platz im Team dar - gleichauf mit Spielern wie Vasiljevs und Stephens... Zeit, dies in Krefeld zu erreichen hat er jedenfalls noch, denn sein Arbeitspapier hat noch eine Laufzeit bis 2011!

 
         
 

 

 
         
         

      


Alle verwendeten Logos und Schutzmarken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die in Beiträgen geäußerten Meinungen liegen in der
Verantwortung der jeweiligen Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Betreiber der KEV Pinguine Eishockey GmbH wider.

Copyright: KEV Pinguine Eishockey GmbH • Technische Umsetzung und Hosting: Lunanet GmbH